Sternzeichen Krebs (22. Juni bis 23. Juli)

Sternzeichen KrebsLeitsatz: Ich fühle!
Element: Wasser
Herrscherplanet: Mond
Gegenzeichen: Steinbock
Zugeordnete Blume: Jasmin
Glücksstein: Mondstein
Zugeordnete Farben: Silber und Weiß
Zugeordnetes Körperteil: Magen, Brüste
Zuordnung im Indianischen Medizinrad: Specht

Allgemein

Am wohlsten fühlt sich der Krebs in seinem gemütlichen Zuhause, in dem er sich gerne mit den klassischen Heim-Tätigkeiten beschäftigt. Hausarbeit, Gärtnern, Kochen und Backen gehören zu den Tätigkeiten, die für den Krebs keine Pflicht, sondern eher Hobby sind. Hierin kann er leidenschaftlich aufgehen, sich selbst finden und das Alltagsgeschehen verarbeiten. Zudem ist er ein wahres Sammlertalent und bei Sonderangeboten wird er häufig so schwach, dass er Dinge nur deshalb kauft, weil sie so günstig sind und nicht, weil er sie braucht. Das ist aber keine Verschwendungssucht, sondern nur ein Aspekt seiner Spar- und Genügsamkeit. Neuem gegenüber ist der Krebs grundsätzlich nicht aufgeschlossen, gleicht diesen Mangel an Flexibilität allerdings durch ausgeprägte Fürsorglichkeit, ehrliches Mitgefühl und tiefsinnigem Verständnis aus. Durch seinen charmanten Humor und seine ausgeprägte Begeisterungsfähigkeit wirkt er zudem sehr zugänglich und kaum einer schafft es, seiner charismatischen Art auf Dauer widerstehen zu können.

Der Krebsmann

Als Sklave seiner Launen präsentiert sich der Krebs gegenüber seinem Umfeld häufig in irritierender Art und Weise. Situationen, über die er heute lacht und dabei fröhlich „mehr, mehr“ ruft, bringen ihn am nächsten Tag dazu, sich beleidigt zurückzuziehen und in stummem Schweigen zu verharren. Auf ungerechte Behandlung reagiert er lange nachtragend und hört auch häufig gar nicht mehr auf damit, den evtl. Fehler des anderen immer wieder zur Sprache zu bringen. Innerhalb einer Beziehung fühlt sich ein Krebs sehr schnell von seinem Partner angegriffen oder komplett verunsichert. Doch trotz seines häufig unentschlossenen, argwöhnischen und gehemmten Auftretens sind er doch sehr von sich selbst überzeugt und lässt keine Meinung außer seiner eigenen gelten.
 
Wer einen Krebsmann erobern möchte, sollte vor allem auf die Themen „gemütliches Heim“, „Familie“ und „traute Zweisamkeit“ setzen. Denn eine ausgiebig gelebte Familientradition und ein routinierter Alltagsablauf sind das Gold, aus dem der Ehering eines Krebsmannes geschmiedet ist.

Berühmte Krebsmänner

28. Juni 1912: Carl Friedrich von Weizäcker
29. Juni 1900: Antoine de Saint-Exupèry
06. Juli 1946:  Sylvester Stallone
08. Juli 1839:  John D. Rockefeller
13. Juli 1942:  Harrison Ford

Die Krebsfrau

Die Krebsfrau pokert gerne mit ihren Wünschen, indem sie diese nicht konkret anspricht, aber dennoch erwartet, dass sie vom Partner oder anderen Menschen im näheren Umfeld erfüllt werden. Sollte sie deswegen mit Kritik oder Vorwürfen konfrontiert werden, verschließt sie sofort sämtliche Kommunikationskanäle und kapselt sich schmollend und demonstrativ von den Menschen, die „sie ja so gar nicht verstehen“, ab.

Obwohl die Krebsfrau gerne berufstätig ist, ist sie doch tief in ihrem Herzen eine Hausfrau, die großen Wert auf das Leben in ihrem Zuhause und als Mittelpunkt ihrer Familie legt. Aufgrund der ihr eigenen Sinnlichkeit schafft sie es auch, selbst aus der kleinsten Hütte ein Heim zu schaffen, das zu Lebensfreude und Gemütlichkeit einlädt.

Wer das Herz einer Krebsfrau erobern möchte, sollte die traditionelle Rolle des Mannes als Kavalier und Ritter einnehmen. Allerdings möchte sie nicht nur erobert werden, sondern auch mit den ganzen Tiefen ihrer zahlreichen Facetten ernst genommen werden. Ein für sie perfekter Partner muss also auf alle Fälle zuhören, trösten und einfühlsam reagieren können und wollen.

Berühmte Krebsfrauen

22. Juni 1949: Meryl Streep
29. Juni 1946: Gitte Haenning
04. Juli 1943:  Heide Simonis
15. Juli 1963:  Brigitte Nielsen
23. Juli 1985:  Anna Maria Mühe

Der Krebs in der Liebe

Wer eine Partnerschaft mit einem Krebs eingeht, muss damit rechnen, dass es dieser immer wieder schafft, die Schwächen seines Partners zu erkennen und diesen „Vorteil“ vor allem in Konflikt- und Streitsituationen schamlos auszunutzen. Allerdings setzt er seine emphatische Gabe auch im positiven Sinne ein. Somit sind Trost, Zuspruch, Unterstützung und Verständnis nur einige der Liebesgaben, die ein Krebs in einer Beziehung zu geben bereit ist. Aber natürlich nur dann, wenn er sich selbst geliebt fühlt und sein Partner seinen ausgeprägten Sinn für Heim und Familie teilt. Außerdem sollte dieser ihm immer das Gefühl geben, ihn zu unterstützen und zudem mit Kritik oder Veränderungen sparsam umgehen.

Menschen, die in einer Beziehung mit einem Krebs sind, haben es häufig schwer, ihren Partner zu verstehen. Denn das Seelen- und Liebesleben ist nur nicht tiefschichtig und sehr komplex, sondern auch ständigen Launen und Unsicherheiten ausgesetzt. Hier hilft ein dickes Fell, das Platz für einfühlsames Anlehnen und kritiklose Geborgenheit bietet.

Der Krebs im Beruf

Grundsätzlich arbeitet der Krebs gerne und findet Erfüllung im pflichtbewussten Ausführen der ihm übertragenen Aufgaben. Aber dafür braucht er auch Lob, Anerkennung und eine deutliche Würdigung der von ihm erledigten Arbeiten. Erhält er diese nicht, dann kann es schnell passieren, dass er seinen Job voller Empörung kündigt oder sich zumindest beleidigt und voller Seelengram von seinen Kollegen oder Vorgesetzten distanziert.

Als Kollege zeigt sich ein Krebs meist von seiner einfühlsamen und verständnisvollen Seite. Aufgrund seines fehlenden Ehrgeizes ist er zudem eine Bereicherung für jedes Team. Häufig dehnt er seine beruflichen Kontakte auch auf sein Privatleben aus und pflegt enge und intensive Freundschaften mit seinen Kollegen.

Als Vorgesetzter zeigt sich der Krebs häufig als übertrieben sparsam, was von seinen Mitarbeitern meist als Geiz empfunden wird. Dennoch aber ist hier sein Grundmotiv nur die Sicherung der Arbeitsplätze. Seine Mitarbeiter sind ihm nämlich auch in menschlicher Hinsicht wichtig und trotz seiner ausgeprägten Launenhaftigkeit steht er immer hinter den Menschen, die ihm ihre Arbeitskraft anvertrauen.