Sternzeichen Widder (21. März bis 20. April)
Leitsatz: Ich bin!
Element: Feuer
Herrscherplanet: Mars
Gegenzeichen: Waage
Entsprechung in Natur: Butterblume
Glückssteine: Diamant, roter Karneol
Zugeordnete Farben: Rot und Orange
Zugeordnetes Körperteil: Kopf
Zuordnung im Indianischen Medizinrad: Otter
Allgemein
Widder sind voller Mut und leicht für Neues zu begeistern. Ihr energiegeladenes Auftreten hinterlässt beim anderen Geschlecht häufig Herzklopfen und einen imposanten Eindruck. Bezeichnend für einen Widder ist seine Ehrlichkeit, auch wenn diese manchmal durch ihre Direktheit verletzend wirken kann. Und obwohl ein Widder manchmal sehr hitzköpfig, rücksichtslos, rechthaberisch oder sogar herrisch auftreten kann, hat er dennoch von Grund auf ein freundliches Wesen, das von mitreißendem Optimismus und aktiver Lebensfreude geprägt ist. Widdermänner und Widderfrauen lieben es, zu gewinnen und als Erster im Ziel zu sein. Sie fahren am liebsten schnelle und sportliche Autos und messen deren Leistungsgrenzen gerne in gewagten Fahrmanövern auf der Autobahn. Auch sonst lassen sie keinen Wettkampf aus und präsentieren sich als Draufgänger und stets ohne Scheu vor einem Risiko.
Widder haben einen bemerkenswerten Sinn für Humor und sind zudem wahre Führernaturen. Sie begeistern durch ihr offenes und geradliniges Wesen. Kompromissbereitschaft allerdings ist für sie meistens ein Fremdwort. Ein Widder geht immer nur seinen Weg und diesen meist ohne Rücksicht auf Verluste.
Der Widdermann
Der männliche Widder ist ein wahres „Kraftpaket“, er strotzt nur so vor lauter Energie und dem Drang, sich vor (s)einem „Weibchen“ zu beweisen. Manchmal neigt er auch zu einem Aktivitätsüberhang und wirkt dadurch aggressiv, ruhelos, impulsiv und unkontrolliert. Doch nichtsdestotrotz ist er voller Fantasie und überrascht seine Partnerin oder seine Kollegen häufig mit seinen kreativen Ideen und spontanen Einfällen. Langweilig wird es also an der Seite eines Widdermannes nie werden. Und auch wenn er seinem Umfeld gegenüber meist sehr dominant auftritt und keine Rücksicht auf Regeln und Konventionen nimmt, wirkt er doch auf das weibliche Geschlecht sehr erotisierend und anziehend. Beim Thema Treue kennt er den Spaß nur auf seiner Seite, denn obwohl er sich selbst hin und wieder einen Abstecher in fremde Reviere gönnt, erwartet er von seiner Partnerin absolute Treue.
Schmeicheleien gegenüber ist der Widder sehr zugänglich und somit sind lobende Worte oder ein deutliches Anhimmeln die beste Art, ihn für sich zu gewinnen bzw. ihn zu halten.
Berühmte Widdermänner
21. März 1685: Johann Sebastian Bach
21. März 1927: Hans-Dietrich Genscher
25. März 1947: Elton John
25. März 1976: Wladimir Klitschko
03. April 1930: Helmut Kohl
Die Widderfrau
Die Widderfrau ist für andere Sternzeichen manchmal ein Buch mit sieben Siegeln, denn vielen fällt es schwer, hinter ihre Fassade zu blicken. Auf den ersten Blick wirkt sie häufig kühl, distanziert und unzugänglich. Zudem präsentiert sie sich im Außen manchmal schrill und herrisch. Allerdings steckt hinter dieser Fassade häufig nur ein kleines, verspieltes Mädchen, das gerne bereit ist, den Dingen und Menschen, die es liebt, sein Herz ganz weit zu öffnen. Dies zeigt sie in der Partnerschaft überwiegend durch Treue, Zärtlichkeit und aufrichtige Kommunikation und weniger durch Häuslichkeit, Anpassungswille oder dem Klischee der braven Hausfrau.
Selbstverständlich ist die Widderfrau in der Lage, selbst und vor allem viel Geld zu verdienen. Allerdings weiß sie nicht immer damit umzugehen. Sie liebt Luxus und Extravaganz und sieht in ihren Luxusgütern häufig einen Weg, sich selbst darzustellen bzw. ihr Ego zu repräsentieren.
In der Liebe sucht sich die Widderfrau gerne intelligente, reizvolle Männer, deren geistige Schlagfertigkeit mit ihrem ausgeprägten Sinn für (manchmal auch hitzige Diskussionen) auf jeden Fall mithalten kann.
Berühmte Widderfrauen
22. März 1970: Anja Kling
26. März 1944: Diana Ross
26. März 1954: Jutta Speidel
28. März 1986: Lady Gaga
03. April 1922: Doris Day
Der Widder in der Liebe
Die Liebe ist für Herrn und Frau Widder meist nur ein prickelndes Abenteuer und kann ohne Sex und Erotik eigentlich gar nicht stattfinden. Im Regelfall kommt ein Widder auch in diesem Lebensbereich recht schnell zur Sache und erwartet von seinem Partner, dass er nicht nur Verständnis für sein überschäumendes Temperament hat, sondern es auch noch anfeuert bzw. mit ihm teilt. Eine Bindung voller Häuslichkeit kommt für den Widder nicht infrage, er möchte auch innerhalb einer festen Bindung weiterhin ausgehen, ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens und vor allem im Vollbesitz seiner persönlichen Freiheit sein.
Die Partnerschaft mit einem Widder bietet viel Spannung und lebensfrohe Überraschungen. Wenn man vom Thema Treue einmal absieht, ist auf einen Widder immer Verlass, denn ein Widder ist nicht nur ein feuriger Liebhaber, sondern auch zugleich Kamerad und Kumpel.
Der Widder im Beruf
Eigentlich ist es egal, welchen Beruf der Widder ausübt – Karriere wird er immer machen. Dank seines ehrgeizigen und kampferprobten Temperaments ist es für ihn ein leichtes, Karrierehindernisse entweder aus dem Weg zu räumen oder einfach nur lässig zu überspringen. Und obwohl sein großzügiger Lebensstil auch einen ordentlichen Verdienst erfordert, ist ihm Anerkennung und persönlicher Erfolg weit wichtiger als die überdurchschnittliche Bezahlung.
Wettkampf und Herausforderungen sind für den Widder auch im Berufsleben das Salz in der Suppe. Hierbei macht er auch bei den Bedürfnissen oder Hilferufen seiner Kollegen nicht Halt. Wenn ein Widder sieht, dass er gebraucht wird, zögert er nicht lange. Er hilft und springt ein, wo immer er denkt, dass sein Wissen und Können gefragt sein könnten.
Der Widder ist ein echter Könner und erledigt seine Aufgaben schnell, gezielt und konzentriert. Und wenn er hierfür im Anschluss kein Lob bekommt, dann sorgt er mit ausgeprägter Selbstbeweihräucherung dafür, dass alle, vom Team bis zur Chefetage, von seinen Leistungen erfahren.
Als Kollege ist der Widder nicht immer beliebt. Durch sein ausgeprägtes Konkurrenzdenken und seinen starker Ehrgeiz, der häufige Überstunden als selbstverständlich ansieht, fühlen sich weniger aktive Kollegen häufig übervorteilt oder bewusst in den Schatten gestellt. Und auch als Chef steht er nicht immer im Mittelpunkt der Beliebtheitsskala. Da er sich selbst nämlich als Ausgangspunkt allen Wirkens ansieht, erwartet er von seinen „Untergebenen“ häufig Leistungen, denen ein „normaler“ Mensch meist gar nicht gerecht werden kann.